Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals


Erster Abend des Theater-Labors mit Oliver Kluck

Inhalt


Ein junger Schriftsteller zieht um – von einer schlechten Wohnung in eine bessere. Ist das wirklich so? Der Schriftsteller denkt über Themen nach und darüber, wie man heute Theatertexte schreiben kann. Über, sagen wir mal, den Palästina-Konflikt. Wo fängt man da an? Wie kann man überhaupt über etwas schreiben, zu dem man bestenfalls nur eine Meinung hat? Und wieso nervt der Nachbar derart? Weil er schwerhörig ist? Dies ist die Ausgangslage. Am Ende steht: Selbstverwirklichung, eine Vision und der Wiederaufbau des Haider-Denkmals, dreitausend Meter mal fünftausend Meter, nach historischer Vorlage (siehe Band drei der Geschichte des Dritten Reiches: 1933 bis heute).



Zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler haben sich drei Wochen mit einem Theatertext des Berliner Autors Oliver Kluck beschäftigt. Es ist der erste von insgesamt dreien, die Kluck für das Schauspielhaus Graz schreiben wird. Und es ist ein Versuch, die normalen Produktionsweisen am Theater in etwas andere Kanäle zu lenken. Nämlich, statt des üblichen Rasters „Stückauftrag – Besetzung – Inszenierung“ einen Dialog unter den Beteiligten anzuzetteln. Ein Jahr lang zusammenzuarbeiten, vielleicht an einem Thema zu bleiben, eine kleine Abteilung „Forschung und Entwicklung“ innerhalb des höchst effizienten Betriebs einzurichten. Die Darstellerteams werden wechseln. Der Autor, die Spielleiterin, die Ausstatterin bleiben gleich. Am Anfang dieser ersten Etappe stand ein dreitägiges Treffen aller Laboranten. Und am Ende, tatsächlich, eine Premiere.



Ein Interview mit Oliver Kluck finden Sie HIER.



 

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